Sonntag, 21. Juni 2009

Pauli gründet ihre "Freie Union"

Nur zwei Wochen hat die Dame gebraucht, nachdem sie von den Freien Wählern boykottiert worden war, ihre eigene Partei auf die Beine zu stellen. Zur heutigen Gründungsveranstaltung waren ca. 400 Menschen in München erschienen, wobei aber noch nicht klar ist, wie viele davon tatsächlich Mitglied wurden. Außerdem kündigte Pauli an, selbst als Parteovorsitzende zu kandidieren.

Teile ihres vorgestellten 6-seitigen Parteigrogrammes waren unter anderem, eine Forderung der Direktwahl von Bundeskanzler und Ministerpräsident, eine bundesweite "Abstimmung" über das Grundgesetz und ein neues Überdenken des Zuschnittes der Bundesländer. Zudem will sie die Landtage mit Teilzeitpolitikern besetzen. Eine weitere Revolution möchte sie in der Organisation der Ehe vornehmen. Man solle nicht mehr gegenseitig an solch umfangreiche rechtliche Verpflichtungen gebunden sein und diese stattdessen bei der Hochzeit selbst vertraglich regeln. Daneben enthielt das Programm Kritik am Bildungs- und Gesundheitssystem.

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