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WHITE NOISE

Making noise since 2008

Schonmal jemandem aufgefallen ...


 dass der Dalai Lama scheinbar ein Interview über Flüchtlinge in Deutschland gegeben hat? Hat sich jemand mal die Mühe gemacht und es gelesen? Nein?

Dann hier die große Überraschung: Von den 17 ihm gestellten Fragen befassten sich genau .... eine mit der Flüchtlingskrise. Die anderen, hochinteressanten Sachen, werden dank einseitiger Berichterstattung in sämtlichen Medien völlig in den Hintergrund gedrängt. Man WILL uns dieses Thema mit Gewalt aufzwingen wo es nur geht, wozu? Auch interessant ist die die Umdeutung vieler seines Satzes  "Deutschland kann kein arabisches Land werden." in "Deutschland darf kein arabisches Land werden." Na, wer merkt den Unterschied?

Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, hier einmal ein paar andere Aussagen des Dalai Lama in dem Interview, die ebenso interessant für die Berichterstattung wären:

  • Er lebt seit über 57 Jahren in der Freiheit Indiens. Eine Rückkehr nach China wäre für ihn zwar vorstellbar, aber solange er das Gefühl hat in Indien mehr zu bewirken, wird er dort bleiben und möchte auch dort sterben. Dabei hat er nicht das Gefühl, die Tibeter im Stich zu lassen, im Gegenteil, diese Ansicht sieht er als feudalistisches Gedankengut.
  • Er könnte eventuell der letzte Dalai Lama sein, und kann damit auch absolut leben, wenn diese Institution abgeschafft wird. Die Entscheidung dazu liegt allein beim tibetischen Volk.
  • Im Jahr 2001 hat er bereits einen Teil der politischen Führung abgegeben, die ein Dalai Lama traditionell als weltlicher und spiritueller Führer hat. 2011 schließlich ist er von sämtlichen politischen Aufgaben zurückgetreten und hat seine weltliche Führung freudig und mit Stolz abgegeben. 
  • Dennoch befürchtet er, dass die Tibeter ohne seine Führung teilweise zu Gewalt greifen könnten.
  • Die Äußerungen des Dalai Lama zum Thema Reinkarnation werden von der chinesischen Regierung als Blasphemie bezeichnet, obwohl es das größte buddhistische Land der Welt ist.
  • Der ältere Bruder des Dalai Lama hatte Verbindungen zur CIA und war der maßgebliche Drahtzieher zur Ausbildung einiger Tibeter für den bewaffneten Widerstand und die Bildung einer Art Guerilla-Organisation. Hiervon distanziert er sich jedoch.
  • Für ihn gibt es aber durchaus Situationen, in denen Gewalt gerechtfertigt ist. Er würde beispielsweise die Sünde des Mordes in Kauf nehmen, wenn er mit einem Mord 499 andere Personen vor dem Tod bewahren könnte.
  • George W. Bush war ein guter Freund des Dalai Lama, und hatte in seinen Augen tatsächlich nur das Ziel, Demokratie in den Irak zu bringen und eine Person zu eliminieren. Dass er jedoch dabei die falschen Mittel wählte, das erkennt auch sein "guter Freund" an.

Wer sich noch weiter dafür interessiert, was der Dalai Lama aus erster Hand berichtet, dem kann ich ein Buch aus meinem Regal empfehlen. "Das Buch der Menschlichkeit: Eine neue Ethik für unsere Zeit" ist ein Leitfaden, mit dem man lernt, jeden Tag sein Leben etwas glücklicher zu gestalten. Hier erklärt der Dalai Lama quasi in einfachen Worten (auch für eher "kopflastige", nicht nur für Abgehobene und Esoteriker) worum es ihm geht, ohne dabei zu religiösen Heilslehren zu greifen. Er appelliert stattdessen an das logische Denken und die Vernunft des Lesers.






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Man mag es glauben oder auch nicht, aber langsam werden die Damen und Herren der Psychiatrie- und Pharmaindustrie wirklich kreativ, wenn es darum geht, neue psychische Krankheiten zu erfinden. Der jüngste Schrei ist die sogenannte "Orthorexia nervosa" - nervlich bedingtes Bemühen um richtiges Essen.

Darüber berichtet dieser Artikel beim Guardian. Um das ganze auf deutsch zusammenzufassen:

Fixation with healthy eating can be sign of serious psychological disorder

Aha, also wenn ich mich gesund zu ernähren versuche, kann das ein Anzeichen für eine ernsthafte psychologische Erkrankung sein. Interessant!

Orthorexics commonly have rigid rules around eating. Refusing to touch sugar, salt, caffeine, alcohol, wheat, gluten, yeast, soya, corn and dairy foods is just the start of their diet restrictions. Any foods that have come into contact with pesticides, herbicides or contain artificial additives are also out.

Also wenn ich versuche, Herbizide, Pestizide und genetisch manipulierte Zusatzstoffe zu vermeiden, muss ich mir Sorgen machen, dass mit mir eventuell was nicht stimmt. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass jemand, der Fastfood frischem Gemüse aus dem Garten vorzieht, als "normal" zu bezeichnen wäre. Biologisch angebaute Lebensmittel sind also abnormal, und chemikalische Erzeugnisse sind in Ordnung.

Gestern hab ich die Verfilmung von George Orwell's Klassiker 1984 gesehen. Ich glaube, so wie die "Essenskultur" dort dargestellt wird, so wünscht es sich die Pharmalobby. Alle Menschen bekommen ihr Essen am gleichen Schalter. Gesundes und natürliches gibt's nur für die hohen Tiere - alle anderen werden schön mit dem gleichen Fraß vergiftet, bis alle Krebs haben und ganz viele teure Medikamente kaufen müssen. Naja, zurück zum Artikel. Der Hammer kommt nämlich erst noch!

The obsession about which foods are "good" and which are "bad" means orthorexics can end up malnourished.

Nun gehen sie tatsächlich so weit, zu sagen, die Ernährung mit nur "guten" (=gesunden) Nahrungsmitteln führe zu Unterernährung! Kein Wunder, dass so viele Menschen krank sind, wenn alle beigebracht bekommen, dass sie psychisch krank sind, wenn sie sich gesund ernähren. Das ist doch derart absurd, denn im Umkehrschluss würde es wieder bedeuten, schlechte Ernährung und Junkfood kann dem Körper alles bieten, was er braucht. Mehr als "gesunde" Nahrungsmittel. Ungesundes Essen ist also gesünder als gesundes Essen. Sagt mal ... wollt ihr mich veraschen??

In wenigen Jahren werden wir alle wie Zombies umherlaufen - alle gleich, so wie uns die Lobbys haben wollen. Und wer einen Millimeter von der Norm abweicht, wird eingewiesen mit dem Stempel "geisteskrank".

I see people around me who have no idea they have this disorder. I see it in my practice and I see it among my friends and colleagues.

Oh Gott - Millionen von Menschen haben bald Orthorexie! Sie wissen nur noch nichts davon. Vielleicht hab ich es auch, oder du. Man stelle sich einen Ameisenhaufen vor mit 1 Millionen Ameisen. Eine davon erzählt den 999.999 anderen, dass sie alle krank sind und "Arbeitorie" haben. Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass diese EINE Ameise die abnormale Gesellin ist?

Nun bleibt noch die Frage: Wozu das ganze? Nur damit die Menschen den Junkfood aus der Werbung kaufen und Unternehmen mit Geld füttern, die in zwei Jahren eh insolvent sind? Oder sitzt dahinter tatsächlich jemand, der die Menschen bewusst krank machen will? Der solche, die sich gesund ernähren, bewusst an den Rand drängen will, um ihnen dann geistige Umnachtung zu unterstellen und sie mit dieser Rechtfertigung in Psychiatrien einzuliefern, wo sie mit Psychopharmaka vollgepumt werden?

Es ist jedem selbst überlassen, auf diese Fragen zu antworten.
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Liebe Medien ...


 ich kann ja verstehen, wie schwer es während des Sommerlochs ist, eure Seiten mit Inhalt zu füllen. Aber das permanente Gequatsche vom Ende der Krise und dem "stärksten Anstieg des Wirtschsftswachstums" ruft in mir nicht nur gähnende Langeweile, sondern auch haltlose Aggressionen hervor. Aggressionen gegen die Medien, die diese Märchen vom Sommermärchen verkaufen und gegen die Menschen, die das glauben.

Das Ende der Krise - so lautet das Mantra der Mainstreammedien. Alles wird gut, alles ist vorbei! Klar, solange es auf die nächsten Wahlen zugeht, ist immer alles gut. Auch wenn die Deutschlandkarre gerade dabei ist, an die Wand zu fahren, wird den Fahrgästen von der gemütlichen Reise durch ferne Länder vorgeschwärmt. Dummerweise glauben die das auch noch vorbehaltlos und sehen in der harten Steinmauer vor sich die Ziegel des Gleises 9 3/4, durch die es direkt in die Märchenwelt geht. Gute Arbeit Herr Brüderle & Consorten.



Eine Frage, die sich aufdrängt, ist doch folgende:

Wenn jemand wirklich Ahnung von Auf- und Abschwung hat, dann die Damen und Herren der Finanzmärkte. Nun scheinen wir laut Politikern doch so unglaublich gute Konjunkturnachrichten zu haben ... dann müssten die Kurse doch boomen? Nein - die reagieren nämlich mit Rückgang und Zurückhaltung. Passt das zusammen? Wie viel ist einem Wirtschaftsaufschwung zuzutrauen, dem nicht einmal Investoren ihr Vertrauen in seine Nachhaltigkeit schenken?

Eine weitere auftauchende Frage:

Wie entsteht eigentlich Wirtschaftswachstum? Klar - durch Nachfrage. Wo ist diese Nachfrage? Beim Staat? Wohl kaum, der hat sich ja selbst durch Sparprogramm und Schuldenbremse eine Ausgabesaskese auferlegt. Bei den Privathaushalten? Eher nicht, auch hier muss jeder sparen, gut bezahlte Arbeitsplätze sind schließlich Raritäten geworden. Bei den Unternehmen vielleicht? Unwahrscheinlich in diesem Ausmaß, weil auch die nur dann investieren, wenn gute Absatzmöglichkeiten in Aussicht sind. Und Nachfrage aus dem Ausland? Naja, hauptsächlich aus China und den USA, wobei auch die Wirtschaft dieser beiden Länder schwächelt und das Gesamtkonstrukt noch zerbrechlicher werden lässt.

Und nun mal Klartext - wie hoch ist unser Wirtschaftswachstum wirklich? Ganz groß in den Schlagzeilen ist ja heuer die höchste Steigerung des Bruttoinlandproduktes (BIP) seit der Wiedervereinigung. Im zweiten Quartal dieses Jahres stieg es im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich um 2,2 %. Im ersten Quartal lag diese Zahl bei 1,7 %, somit haben wir dieses Jahr bis jetzt gerade mal ein Wirtschaftswachstum von 1,95 %. Ein "Wirtschaftswunder"? [Nur zum Vergleich - eine Wachstumsrate von 1,5 % würde lediglich ausreichen, um keine neuen Schulden machen müssen, mehr nicht!]

Eher nicht, besonders wenn man weiter beachtet, dass das BIP 2009 um ganze 4,9 % gesunken war! Das bedeutet: Wir haben gerade mal 40 % von dem wieder gutgemacht, was wir vergangenes Jahr verloren haben. Und diese minus 60 % werden uns nun als "Aufschwung" und "Sommermärchen" verkauft.

Und wenn wir jetzt noch die Kriterien des EU-Stabilitätspaktes erreichen wollen, bräuchten wir ein Wirtschaftswachstum von 4,2 %.

Fällt euch was auf...?


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Nun ist es also vollbracht ... 


wir haben unseren Präsidenten dritter Wahl: Christian Wulff. Was soll man noch sagen ... als eine, die die gesamte Wahl live beim Bundestags-TV mitverfolgt hat, ziehe ich drei Schlüsse aus dem heutigen Tag:

1. Kein Wunder, dass alle Politiker sich über die langen Arbeitszeiten beschweren. Wenn die nach jedem Kreuzchen auf dem Zettel erst mal ne Stunde Pause machen, für jeden Nicht-Gewählten erst mal ne halbe Stunde klatschen und nach jeder "harten Abstimmung" erst mal das Buffet leermachen, wundert mich nicht, dass die so spät abends heimkommen.

2. Man muss wohl tatsächlich um sein Ansehen bangen, wenn man ein positives Wort für die Linken übrig hat. Klar, sie haben sich enthalten. Klar, möglicherweise hätten Sie (wenn auch SEHR unwahrscheinlich) Wulff verhindern können. Aber statt immer nur rumzuhacken, sollte man sich mal an die eigene Nase fassen. Ganz Deutschland beschwert sich über nicht eingehaltene Wahlversprechen, Vertrauensverlust in die Zusagen der Parteien und die Uneinigkeit. Und dann attackiert man die einzige Partei, die danach noch gleicher Meinung ist wie zuvor, so scharf? Jetzt ist es plötzlich als Partei verwerflich, sein Wort zu halten und sich seine Glaubwürdigkeit zu bewahren? Und das ist GANZ abgesehen davon, ob man linke Ideologien für gut heißt! Aber wenn man sich über ein Verhalten von Parteien beschwert, sollte man es auch anerkennen, wenn es mal eine eben NICHT so macht. Sie dermaßen an den Pranger zu stellen, nur weil sie an ihren Prinzipien festhalten und zumindest das durchziehen, was sie propagieren (das ist keine Wertung), ist nicht sehr fair. Zumal es JETZT eh keinem hilft. Wer will, dass seine Entscheidungen vorbehaltlos respektiert werden, sollte bei anderen damit anfangen. Und glaubt mir ... für das Übel der Welt sind nicht NUR die Linken verantwortlich ;)
(auch wenns bei Twitter heute den Anschein macht).

3. Unglaublich, aber ja - die dpa kann hellsehen! Während live in der Bundesversammlung noch die Stimmen ausgezählt wurden, berichteten dpa und anschliessend ard, spiegel u.ä. schon vom Wahlausgang. So wussten tausende von Fernsehzuschauern und Twitteren womöglich noch vor Wulff selbst von seinem Sieg. [Auch wenn es mich sträubt, hier "Sieg" zu verwenden .... naja, per definitionem ist es wenigstens einer.]


Wie man sieht ... ein höchst aufschlussreicher Tag. :)



Bild ist von da: http://twitpic.com/21ayjs
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Fremdeinflüsse


Heute mal ein von mir ausgewählter Gastbeitrag vom Blog Bedeutungswirbel. Ich musste einfach schmunzeln. Bei Punkt 7 musste ich herzhaft lachen. :)

1. Ich bin das Internet, Dein Netz, dass Dich aus der Medienabhängigkeit geführt hat. Du sollst neben mir kein anderes Netz haben.

2. Du sollst Dich nicht in andere Netze begeben. Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich lieben und auf die RFC achten, erweise ich Tausenden meine Huld.

3. Du sollst den Namen des Netzes nicht missbrauchen. Nenne niemals mich, das Internet, beim Namen eines seiner Teile „WWW“ und erst recht nicht umgekehrt.

4. Gedenke des Offline! An einem Tag der Woche sollst Du ihm huldigen. Sechs Tage darfst Du senden und empfangen. Der siebte Tag ist ein Ruhetag. Denn in sechs Tagen habe ich IRC, ftp, email, WWW und all die Protokolle erschaffen. Am siebten Tag ruhte ich und so sollst auch Du ruhen.

5. Ehre Deine Peers, deine Friends, Besucher, Kontakte und Abonnenten. Ehre Deine Follower und die, denen Du folgst, damit Du lange lebst in dem Land, dass ich Dir gebe.

6. Du sollst nicht DDoSen, nicht Viren und Würmer versenden. Und auch keinen Spam.

7. Du sollst mich nicht zensieren. Du sollst keine Stopp-Schilder aufstellen.

8. Du sollst die Netzneutralität achten.

9. Du sollst Zeugnis von Deinem Leben ablegen, Deine Gedanken mitteilen. Du sollst nicht nur empfangen, sondern auch senden. Ich bin nur Durch Dich.

10. Du sollst die Daten anderer Netzteilnehmer nicht begehren. Nicht ihre Datenbanken, Passwörter, Logins, Kontodaten und Fotos.
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Ich habe weder Zeit noch Muse ... 


einen ordentlichen Bericht zu schreiben. Daher heute einfach mal was fürs Auge ... vielleicht regt es ja jemanden zum Nachdenken an. Ich finde diese Bilder "klasse". Ich kenne wenige Künstler, die mit einem Bild so viel sagen zu vermögen.

Quelle weiß ich leider nicht mehr, hab ich mal irgendwann gestumblet. Sollte der Urheber dies finden oder irgendein Leser den Urheber finden, möge man mir seinen Namen mitteilen und er wird natürlich erwähnt.



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Zugegeben eine sehr populistische Überschrift ...


 ... aber in diesem Fall hoffentlich der Sache dienlich, ein paar mehr Menschen auf die sozialen Missstände in unserem Land hinzuweisen ... Es ist nur einer .... nur einer von über 8000 ähnlichen Kommentaren unter einem Youtube-Video, das ein nicht einmal 12-jährige Mädel zeigt, das sich in einer 20-Sekunden-Aufnahme ihr Leben versaut hat. Das kommt davon, wenn man als ganz normales junges Mädel sich mit einer Freundin einen Scherz erlaubt und versucht, lustig zu sein. Sie versucht einfach nur , lustig zu sein. Ist ihr zwar gründlich misslungen, aber ich war doch leicht aufgebracht nach Lektüre einiger Kommentare darunter.

Es ist, also ob ein Kind einen Witz erzählt, sich für unglaublich lustig hält, aber keiner lacht. Hier eine Auswahl der kreativsten Stilblüten in Form von Kommentaren:


"opfer..peiliChes kind..
(KOPFSCHUSS) "
"du bist eine kleine hure"
"du biiiiiiist unnötiiiiiiiiig !!! "
"fotze ! :D
ich wusste garnet das man sprechende scheße bei yt einstellen darf "
"iiiii du opfer such dir hoobbys du hure "
"erschießen ,zerhacken,verbrennen"
"geh sterben du kleine hure oda ich ficke disch zu tote"
"du kleine hure machst dein scheis interwiju um zu ficken oder wass "
"ja.... und du bist ne echte zukunftsnutte... geh dich erschiessen oder ich fick dich zu tode "
"solche kinder gehören echt im wald vergraben... "
"so eine opferin die solllte man mit dem gangster zusammen umbringen die spasten gehören ncht auf diese welt "
"omg is des billig du dumme fotze alda mir währ des weng zu peinlich so nen scheiß hier zu labern xd "
"komm mal auf dein leben klar du dumme behinderte xD "
"wtf.......und niemand liebt dich weil du ne hässliche brillenschlange bist "
"dreckskind geh sterben! "
"Opfer lösch dieses Video lieber oder geh dich töten"
"wie dumm man sein muss um so nen scheiß zu drehen
geh verrecken du fotze "
"boah wenn ich die adresse von der behinderten wüsste würd ich die so derbe fertig machen . wie die schon aussieht ey boah *übergeb* "

TO BE CONTINUED ...

Nur eine kleine Auswahl. Und das Mädel hat nur nur nen unlustigen Witz erzählt. Niemanden beleidigt. Und ich poste das, weil das SCHLIMM ist! Es geht auch gar nicht um DIESES Video ... oder um DIESES Mädchen ....

Mal ganz ehrlich ... findet das NOCH jemand schlimm? Oder sind wir uns schon alle zu uncool, um zu sagen "das ist ganz schrecklich!" Oder schon alle zu gleichgültig, weil wir nur noch sagen "is halt so"?

Ich sehe mit so viel Traurigkeit die Menschen, die das da oben lesen werden und sich denken "na und? ist halt Alltag. so sind die kids heute". Und ich bin WÜTEND, dass sie nicht mit hochrotem kopf denken "warum VERDAMMT passiert sowas?"

Und nun noch eine Frage ... vielleicht ist ja gerade ein gangsta anwesend, der mir das näher erklären kann ... Wissen solche junge Leute eigentlich, dass sie andere Leute verletzen und machen es deshalb bewusst, oder wissen sie es nicht mal? Ich wüsste nicht, was schlimmer ist. 

Vielleicht bin ich zimperlich. Vielleicht bin ich zu romantisch, weil ich immer noch vom Weltfrieden und "wir haben uns alle lieb" träume. Vielleicht bin ich uncool. Aber ich bin NICHT abgestumpft gegenüber solchem Verhalten und es schockiert mich JEDES Mal wieder. Vielleicht bin ich aber auch nur ein "opfaaa", das das ganze gerade deshalb nachvollziehen kann.

Zieht jemand mit mir auf den Pluto?



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Scheisse. Sorry für die Obszönität, aber ich kann es nicht besser ausdrücken. Mit meinem Twitteraccout stimmt etwas nicht mehr. Ich empfange weder Tweets von meinen Gefollowten, noch könnt ihr meine Tweets sehen, obwohl ihr mir ganz offiziell noch folgt. Nur wenn ihr das Twitterprofil aufruft. Aber Updates erhaltet ihr keine mehr. Weiß nicht, was da passiert ist. Kennt jemand das Problem?

So wie es aussieht, muss ich mir einen neuen Account anlegen und 900 Leute wieder zusammensuchen. Bitte habt Verständnis, dass das erstmal ne Weile dauern wird ...

Ich werde euch hier mitteilen, wie der neue Account heißt, dass ihr mich wieder findet.

Was für ne Scheisse.

Edit 1: Habe gerade mal eine Person ge-unfollowt und gleich wieder gefollowt --> erhalte wieder Updates dieser Person. Aber das ganze 900 Mal??

Edit 2: Ein Freund hat es nun getestet. Wenn ihr mich auch erst un-followt und dann gleich wieder followt, erhaltet ihr meine Tweets wieder.

Edit 3: Erfahre gerade beruhigenderweise, dass ich nicht die einzige bin mit Twitterproblemen. Scheint was technisches zu sein und (hoffentlich) nicht von Dauer. FIX THIS OR DIE. (Ich glaube Sascha Lobo war es im Juli).
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So, jetzt reichts mir. Ich warte doch nicht 10 Jahre, um ein Billigding wie er es hat in den Händen zu halten. Wo bleibt die Qualität?

Wer die Bastelanleitung will ... hat Pech. Steht unter meinem Patent. Haha!

*Für Bastelpatente*

Für Interessierte: Der Text ist allerdings cc.

Edit: Ein C hat sich zu viel eingeschlichten. Arg.

*Gegen Cs*
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Ist zwar nichts neues, aber doch immer einen Post wert. Der Deutsche Presserat (Beschwerdeausschuss des Selbstkontrollorgans der Presse) hat mal wieder einige sogenannte "etablierte" Medien verwarnt, darunter auch meinen kleinen Liebling.

Hier alle sechs Medien und der Grund für die Verwarnung:

1. BILD-Zeitung
Dieser Rüffel wird nicht viel bringen, weil es des gleiche ist wie letztes Mal und das Mal davor und das Mal davor ... "Unangemessen sensationelle Berichterstattung". Wie oft hat man das der BILD gesagt, und ändern wird sich nichts. Zudem war es offiziell nur auf ein Thema beschränkt, nämlich den Tod von Michael Jackson. Zur Erinnerung: Jackson wurde auf der Frontseite abgedruckt, wie er auf einer Bahre umringt von Beatmungsgeräten liegt. Darüber stand: "Hier verliert er den Kampf um sein Leben". Dies suggeriere Lesern, sie könnten einem Menschen unmittelbar beim Sterben zusehen. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht wirklich finde, dass das "unangemessen sensationeller" ist als andere BILD Berichte, sah der Presserat darin eine Verletzung der Menschenwürde.

2. bild.de
Auch hier ging es um die Berichterstattung zu Michael Jacksons Tod. Es wurde ein (Achtung) "grausam entstelltes, computergeneriertes Bild des Toten ohne Haare" gezeigt. Und diese "fiktive Darstellung des entstellten Kopfes der Leiche" stelle ebenso einen Verstoß gegen die Menschenwürde dar.

3. Schon wieder bild.de
Diesmal ging es um eine Bildsequenz, in der eine Mutter an einem Schießstand sich und ihren Sohn erschießt. Beide waren identifizierbar, daher sei es ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte. Außerdem sei hier wieder das altbekannte "unangemesse sensationelle" Element vorhanden, da die Bildsequenz allein dazu diente, zu schockieren.

4. Die Frauenzeitschrift "Das neue Blatt"
Hier brachte man einen Bericht über die angeblich schwer demenzkranke Schauspielerin Doris Day heraus, den man ohne Recherche und ohne jegliche Quellenangabe von einer anderen Veröffentlichung übernommen hatte. Da der Bericht ohne Gegenrecherche und Angabe von Quellen erfolgte, schade das der Presse in Deutschland.

5. Das TV-Format "Prisma"
Diagnose: Schleichwerbung
Behandlung: öffentliche Rüge
Hier hatte man ein Interview mit Ärzten zu medizinischen Themen herausgebracht, in dem jeder Gesprächspartner jeweils ein bestimmtes Präparat erwähnte, dass gegen die jeweiligen Beschwerden helfen solle. Der Presserat sah hier keine redaktionelle Veranlassung. Natürlich kein Zufall: In allen drei Fällen war der Hersteller identisch.

6. Schwäbische Zeitung
In einem Bericht über den Streit in der Familie des Ortsvorstehers wurde die Schwester desselben als "schuldunfähig" bezeichnet, da sie "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einer psychischen Erkrankung leide". An dieser Info bestehe kein öffentliches Interesse, so der Ausschuss.

So.
Mal ganz davon abgesehen, ob man nun der gleichen Meinung ist, dass es sich hier tatsächlich um die jeweiligen "Vergehen" handelt, muss man sich doch eine Frage stellen.

Wenn hier doch Menschen aus einem öffentlichen Ausschuss der Meinung sind, dass hier in solch großem Stil Verletzungen gegen Menschenwürde und Persönlichkeitsrechte stattfinden ... wieso passiert nichts? Eine öffentliche Rüge ist nichts. Oben genannte sind Menschenrechtsverletzungen! Wenn nun eine öffentliche Institution der Meinung ist, dass hier solche stattfinden, wieso toleriert sie es dann immer wieder?

Ich frage mich, was trauriger ist. Eine "Zeitung", die gegen die Menschenrechte verstößt, oder deren Kontrollorgan, das sich offenbar gar nicht daran stört.
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Schade...


 dass ich mich neuerdings auf das Thema "beschissener Journalismus" beschränke, aber es tanzt mir doch täglich allzu präsent und penetrant vor der Nase herum, dass ich es einfach nicht ignorieren kann.

Die BILD habe ich genug denunziert. Es mag den Eindruck machen, ich halte alle anderen Zeitschriften/Zeitungen für kompetent und glaubwürdig, aber dem ist nicht so.

Neulich war der Dalai Lama zu Besuch in Deutschland, was natürlich überall der Reisser in den Medien war. UUhhhh, der Guru der Weisheit persönlich besucht törichte, dumme, unweise, schlechte und unglückliche Menschlein wie uns.

Jedenfalls dachte auch der stern, dass er damit für eine Woche sein Titelthema sicher hätte, über das man so einiges "recherchieren" könnte, weil der Rest der Welt dies "kaum hinterfrage" (sic). Entschuldigung, dass ich lache ... aber wenn der stern von hinterfragen redet kommen mir die Lachtränen. Na bitte - der stern recherchierte ... und fand so manches heraus.

Zum einen, dass es am Hofe des Dalai Lama keine Demokratie gäbe, da er von Ritualen beherrscht sei, die mit westlicher Toleranz und Transparenz wenig gemein hätten. Hier muss ich ein weiteres Mal lachen. Gibt es eine Religion, in der Demokratie einen Platz findet? Zumindest ich dachte immer, dass der Sinn von Religion genau darin liegt - dass die Macht von oben kommt, nicht von unten. Und was bitte ist westliche Toleranz? Ich weiß nicht, welchen Westen der stern meint. Aber der, in dem ich lebe, und der, der noch weiter westlich ist, die haben am allerwenigsten mit Toleranz gemein.

Die Kritik beschränkte sich allerdings nicht auf das Demokratieverständnis des sterns. Zum Vorwurf machte man dem Dalai Lama außerdem, dass er mit seinem ehemaligen Lehrer befreundet gewesen sei. Denn dieser - huch - war ein Nazi gewesen. Mein lieber stern! Du vergisst, wo du herkommst! Stern-Gründer Henri Jannen selbst hat im Völkischen Beobachter Naziartikel geschrieben, und steht obendrein dazu. Dass er in einer SS-Propagandaeinheit tätig war, wird auch lieber verschwiegen. Heißt also, bis zu seinem Tode, hätte keiner mehr mit ihm befreundet sein dürfen (frei nach stern). Also wenn jemand einen Fehler gemacht oder ein Verbrechen begangen hat, darf man niemals wieder mit ihm befreundet sein.

Aber wem kann man einen Vorwurf machen? Wir Menschen wollen doch nicht hören, dass alles so ist, wie wir es uns vorstellen. Wir wollen überrascht, schockiert, überrumpelt werden. Nur dann kaufen und lesen wir Zeitung. Von 360 ° Drehungen will keiner etwas wissen.

Darum, liebe Kollegen vom stern, sind wir euch auch nicht böse, weil ihr nur versucht euren Job zu machen.

Ich befürchte mit dem Wort "Journalismus" ist in den letzten Jahren ähnliches passiert, wie mit dem Wort "Punk". Geniale Grundidee, aber zur Modebezeichnung verkommen, die sich jeder gerne ansteckt (oder anstecken würde) - ob aus Prestigegründen oder Pseudocoolness.
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Eigentlich ist es ein Prozedere, das hierzulande gang und gäbe ist. Aber ich glaube, da liegt genau das Problem. Das Schreckliche ist schon viel zu offensichtlich, als dass sich noch jemand darüber aufregen würde. Das Dilemma der Journalisten und ihrer "Freiheiten". Haha.

Um sich für Pressekonferenzen und Veranstaltungen zu akkreditieren, müssen viele Journalisten nicht nur ihre genauen Daten und ihre Personalausweisnummer angeben, sondern auch einwilligen, dass man sich ausführlich bei Sicherheitsbehörden über sie Auskunft einholen darf. Angeblich nur, um zu prüfen, ob gegen solche Strafverfahren wegen schwerer Delikte wie Mord laufen. Danach lösche das BKA die Daten wieder. Haha.

Die beiden taz-Reporter hatten sich geweigert, diese Einwilligung zu unterschreiben, und schon wurde ihnen der Zutritt zur Leichtathletik-WM verweigert und die taz boykottierte die gesamte Berichterstattung. Eigentlich das einzig richtige, was man tun kann. Obwohl es natürlich nichts ändert.

Aber hier geht es ja nicht nur um Überwachung. Oftmals müssen die Berichte vor der Veröffentlichung eingereicht werden, um zu prüfen "was die da so schreiben". Dies kommt 1:1 einer Zensur gleich. Wo darf ein Journalist noch schreiben, was er will?

Ich liebe den Journalismus - aber ich habe Mitleid mit den Kollegen, die bei "etablierten Printmedien" wie der FAZ oder dergleichen arbeiten. Solche Jobs würde ich - trotz (ungerechtfertigtem) exzellentem Ruf - nicht für alles Geld der Welt annehmen.

Ich bin Journalistin, weil ich gerne tue, was Journalisten tun. Und nicht, weil ich gerne so genannt werde. Denn dann kann ich auch zur FAZ gehen. Mit Journalismus ist da nämlich nicht mehr viel. Vorgegebene Themen (bzw. SEHR eingeschränkte Themen), kaum Eigenerzeugnisse, sondern dpa-Kopien, Anpassen, zahlreiche Akkreditierungsprüfungen für nichts und wieder nichts außer einem guten Ruf bei den Unwissenden ... und das nennt sich dann großkotzig "Journalist". Da wird mir schlecht.

Hier findet ihr übrigens den Artikel der taz:

Der gläserne Journalist


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Tja, die Kugel rollt wieder und das Spiel ist eröffnet.

Und damit kommen wir auch gleich wieder zu einem Mitspieler, der sich aufs Bluffen gut versteht und gerne auch mal unfaire Mittel einsetzt - der Spieler, der Meinungen bildet.

Hier hat jemand einen tollen offenen Brief an besagten Spieler geschrieben. Normalerweise halte ich nicht viel von offenen Briefen, weil sie meist kaum Beachtung finden und sowieso keine Reaktionen des Empfängers nach sich ziehen. Aber diesen Brief mag ich, weil er so ehrlich wie kritisch ist. Auch wenn ich denke, dass der Empfänger diesen Brief wohl nicht lesen wird, so denke ich dass das auch gar nicht Sinn und Zweck ist. Diesen Brief sollten m. E. eher die lesen, die mit diesem Spieler symphatisieren.

Sei es wie es sei - hier ist der Brief. Gefunden auf Weselpower's Blog.

Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte selbige nutzen und den Brief verbreiten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

eure Auflage und Reichweite beweist, dass der Deutsche euch traut und damit seit ihr maßgeblich an der Meinungsbildung von mehreren Millionen Menschen beteiligt.

Das nenne ich eine enorme Verantwortung!

Das meiste was ihr täglich schreibt, wird 1:1 vom Bürger übernommen. Vieles, ohne weiter zu recherchieren oder darüber nachzudenken. Das was die “Bild” schreibt stimmt! So die Meinung vieler eurer Leser. Ihr bildet Meinungen. Und davon macht ihr oft sehr krass Gebrauch.

Als die Tage ein Pädophiler gesucht wurde, titelte ihr ihn “Dreckschwein”. Das gehört so nicht ein Medium welches die Aufgabe hat aufzuklären und zu informieren. Mit solchen Überschriften (im Artikel bin ich dann nicht weitergekommen, da dieser Aufreißer mir den Sinn danach vergrämt hat) begeht ihr Hetzkampagnen, die sich in Wut der Leser gegenüber solch kranker Menschen niederschlagen könnte.

Im speziellen Fall des Pädophilen habe ich natürlich auch eine Meinung, die ich niemals so veröffentlichen würde, wenn ich die Verantwortung über die Verbreitung von Informationen und Fakten hätte, mit denen sich jeder eine eigene Meinung bilden kann. Ihr implantiert den treudoofergebenem Leser eure Meinung oder das, was hilft eure Auflagen zu erhöhen. Das nenne ich skrupellos und einen Angriff auf unsere Demokratie!

Noch mal zurück zu dem Fall.
Der Mann ist ein kranker Mann, anderster kann man Pädophile nicht bezeichnen. Je nach schwere der Fälle, gehören sie auch eventuell weggeschlossen. Für immer! Notfalls auch mit Zwang medizinisch behandelt. Opferschutz muß vor Täterschutz gehen.
Durch eure Art der Berichterstattung schürt ihr eine Stimmung der Wut unter der Leserschaft, die fatale Folgen haben kann, zum Beispiel Gerüchte Streuung über Menschen in der Nachbarschaft, die man nicht leiden kann. Dieser Mensch wäre gesellschaftlich erledigt, obwohl vielleicht unschuldig. Es wäre nicht das erste mal in Deutschland.

Gestandene Schuljournalisten beschweren sich über das Erstärken des Bürgerjournalismus.
Die meisten dieser Menschen tun dies nicht, um Auflagen zu schaffen und damit Geld zu verdienen, sondern weil sie es satt haben durch reichweitenstarke Medien einseitig mit Halbwahrheiten beeinflußt zu werden. Sie haben gemerkt, dass versucht wird, politische Richtungen vorzugeben und Stimmungen zu verbreiten, die so nicht stimmen. Das nenne ich einen Angriff auf die freie Meinungsbildung und damit auf unsere Demokratie! Die meisten eurer Leser bemerken es nicht mehr, wie ihr Einflußt nehmt. Allerdings werden es immer mehr die bemerken, dass hier etwas nicht stimmt.

Das wird in Zukunft auch an euch nicht spurlos vorübergehen.

Mir ist es klar, dass ihr mir nicht antworten werdet. Oder ihr werdet meinen Brief ins Lächerliche ziehen.

Ich hoffe trotzdem, dass ich dem Einen oder Anderen ins Gewissen reden konnte und er sich wieder seiner Verantwortung bewußt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Tschochohei, Bürger der Bundesrepublik Deutschland
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Igelball an Erde

Aufgrund leichter persönlicher Überforderung mit der momentanen Situation und etwas privatem Stress habe ich eine kleine Post-Pause eingelegt. Ich habe mich in der vergangenen Woche etwas weniger mit Politik denn mit Philosophie beschäftigt, und bin dann zum dem Entschluss gekommen, dass dieses Thema hier völlig untergegangen und vernachlässigt wurde.

Zuvor möchte ich auch noch einmal betonen (da sich jemand beschwert hat, meine "philosophische Argumentationen" wären gar nicht Philosophie, da zu unstrukturiert und chaotisch etc. ) dass ich keinen Anspruch stelle eine Dr. phil. Igelballprinzessin zu sein. Philosophie ist für mich die Lust am Denken und das Verlangen, Grenzen in ebensolchem zu finden und zu erweitern bis aufzuheben - nicht mehr und nicht weniger. Wie das ein Duden oder ein Professor definiert, interessiert mich nicht. Ich will niemanden bekehren noch jemanden überzeugen.

In dem Moment, in dem man Philosophie in Schranken zwingt und Anforderungen an sie stellt, ist es keine Philosophie mehr.

Das nur so als kleiner Zwischenruf ...

Bitte mich nicht vergessen, sicher finde ich bald wieder Zeit und Kraft mehr zu schreiben. Aber die privaten Herausforderungen häufen sich, daher muss ich erst mal wieder mich selbst ordnen, bevor ich wieder versuche, die Gesellschaft zu ordnen.
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Vergleicht man einmal die Merkmale von Medien in einer Demokratie und die in einer Diktatur, fällt das auf, was sich schon lange deutlich angekündigt hat: Wir arbeiten nicht darauf hin, sondern wir leben bereits in einer Diktatur. Einer Schein-Demokratie. Seien wir mal ehrlich - welche Macht hat das Volk? Wir dürfen alle 4 Jahre einmal ein Kreuzchen auf ein Blatt Papier machen. Über den Rest haben wir keine Kontrolle. Volksentscheide? Petitionen? Werden einfach ignoriert. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind eigentlich wichtige Fundamente einer Demokratie. Haben wir die noch?

Ein weiteres Merkmal, was dafür spricht, dass wir es bereits mit einer Diktatur zu tun haben, ist das Verhalten der Medien. Im Idealfall (der Demokratie) sollten die Medien auf der Seite der Bevölkerung stehen (1) und dieser helfen, sich über Wahrheit und Tatsachen zu informieren (2). Sie sind sachlich, unabhängig und unparteiisch, kennzeichnen daher Beiträge mit Meinungen ausdrücklich zum Beispiel als Kommentare (3). Es wird deutlich gemacht, worüber man bereits sichere Erkenntnisse hat und worüber nur vage Vermutungen bestehen (4). Zudem sollte eine Medienvielfalt herrschen (5), so dass sie sich im Einzelnen gegenseititg korrigieren und ergänzen können, und der Medienkonsument die dargestellten Infos zu umfassender eigener Meinungsbildung nutzen kann (6). Dies ist der Fall einer Demokratie. Vergleichen wir mit der momentanen Situation:

(1 ) Unsere Medien stehen eindeutig auf der Seite der Herrschenden. Die etablierten Medien versuchen mit allen Mitteln der Propaganda die Macht der Herrschenden zu unterstützen, indem sie Informationen verschweigen, manipulieren und Emotionalisierungstechniken anwenden, gegen die sich der normale Bürger nicht wehren kann, weil er sie gar nicht kennt. Und wenn dann tatsächlich einmal jemand eine unvoreingenommene Untersuchung der Massenmedien durchführt, sind alle schockiert, weil sie feststellen müssen, dass es in Deutschland im Wesentlichen gar keine Pressefreiheit mehr gibt, sondern schon fast eine Gleichschaltung der Medien.

(2) Wahrheiten und Tatsachen sind in den Medien eine Rarität geworden. Gerade die großen, etablierten und für seriös gehaltenen Medien, kopieren ihre Fast-Food-Nachrichten aus der dpa. Hauptsache möglich schnell möglicht viel möglichst schockierenden Content. Statt selbst nachzurecherchieren wird gar nicht mehr auf den Wahrheitsgehalt der einzelnen Meldungen geachtet. Und der dumme Kleinbüger glaubt es natürlich - die können doch in so großen Zeitungen und im Fernsehen nichts falsches bringen.

(3) Sehr selten findet man einmal einen völlig unabhängigen, meinungslosen Artikel in einem großen Medium. Manchmal ist es ganz offensichtlich, manchmal eher versteckt. Aber grundsätzlich versucht ein Artikel immer und überall die Meinung der Menschen in eine Richtung zu lenken. Sogenannte “Journalisten” (besser: Kopierer) können das natürlich prima für sich ausnutzen. Wenn man dann auch noch dafür bezahlt wird - na hallo! Und dann schaut man von dort verachtend auf kleine Blogger herab, obwohl diese mehr Journalismus betreiben, als die “hauptberuflichen”.

(4) Gerade heute lieferten uns die Medien ein Beispiel, wie voreilig man Schlüsse zieht und versucht, den Menschen Informationen aufzudrängen, über die man nicht mehr als eine vage Vermutung hegt. Heute berichtete die BILDzeitung beispielsweise, die CDU plane die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel fast zu verdreifachen - auf 19 %. Spiegel Online hingegen meldete, die CDU distanziere sich von Steuererhöhungen und stehe für Senkungen, was auch in ihrem Wahlprogramm stehe. Kein Beispiel könnte schöner verdeutlichen, wie stark man die Sensationsgeilheit der Menschen befriedigen möchte - ganz egal, ob die Meldungen stimmen, nicht stimmen, oder man sich nicht sicher ist. Hauptsache es wird erst einmal veröffentlicht.

(5) Manch einer mag sagen, wir hätten doch eine Vielfalt an Medien. Das stimmt nur teilweise, denn eigentlich müsste es heißen: Wir haben eine Vielfalt an Namen für die Medien. Denn von vielfältigen Inhalten kann keine Rede sein. Insgesamt bietet sich uns in jeder etablierten Zeitung ein Mischmasch aus dpa und BILDzeitung - mit jeweils angepasster Dramaturgiestufe. Die einen setzen höher an, die anderen versachlichen eher, weil sie ihren Ruf der Seriösität wahren wollen. Von Vielfalt ist hier nichts zu sehen.

(6) Fazit also: Zur eigenen Meinungsbildung sind unsere etablierten Medien weniger als wenig geeignet. Sie strotzen vor Manipulation und Gleichschaltung - das alles herumgebaut um immer die gleichen, dpa-kopierten Nachrichten.

Es gibt kritische Stimmen. Zwar nur wenige, aber es gibt sie, und dort hat man eine Nische, wo man sich unvoreingenommen informieren kann - allerdings nicht über die Massenmedien. Sich informieren - nicht sich informieren lassen … darum geht es.

Dies alles wird besonders deutlich, wenn es um die aussenpolitische Bericherstattung geht, d.h. um alle Kriege und kriegsähnliche Zustände. Aktuell besonders offensichtlich beim Thema Iran, wo wir eine derart einseitige Berichterstatung erleben, wie selten zuvor. Kritische Fragen werden einfach ausgeklammert, und es werden Stimmungen erzeugt, statt über Hintergründe der Vorkommnisse zu informieren. Ab und an lässt man ganz kurz eine vom Mainstream abweichende Stimme zu - aber nur, weil sonst die grenzenlose Propaganda und Gleichschaltung der Herrschenden allzu auffällig würde.
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Ich hatte neulich auf ein Radiostreitgespräch zwischen Martina Krogmann (CDU) und Alvar Freude (AK Zensur) hingewiesen, bei dem der Link nicht mehr funktionierte. Radioeins nimmt (neusten Erkenntnissen zufolge) aufgrund rechtlicher Vorgaben die Beiträge nach einer Woche heraus.

netzpolitik.org hat allerdings auf Nachfrage die Rechte für die Freigabe des Beitrages bekommen, ihr könnt das Duell Krogmann vs. Freude also doch noch hören. Ebenfalls findet ihr dort das Radiointerview mit Franziska Heine.

Mal reinhören ... es lohnt sich.
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Ich möchte heute mal auf einen hörenswerten Beitrag von Radioeins hinweisen, in dem ein Streitgespräch zwischen der Verhandlungsführerin der CDU/CSU Fraktion in Sachen Netzsperren Martina Krogmann und Alvar Freude vom AK gegen Internetsperren und Zensur stattfindet. Frau Krogmann hat sich wacker gehalten, auch wenn man deutlich merkt, dass sie gegen Ende zunehmend unsicherer wirkt.

Sehr schön zu sehen, wie sich die Dame selbst widerspricht. Zunächst unterbricht Herr Freude Frau Krogmann, worauf sie sich mit einem Hinweis auf die Demokratie beschwert ("Zur Demokratie gehört auch, einander zuzuhören. Tue ich bei Ihnen ja auch.) . Allein das finde ich schon herrlich, von einer Zensur-Befürworterin auf Demokratieverstoss hingewiesen zu werden. Noch herrlicher ist, dass sie kaum eine Minute später selbst Herrn Freude das Wort abschneidet.

Insgesamt ein deutlich positiveres Bild von Herrn Freude als von Frau Krogmann.

[Edit: Mir wurde soeben mitgeteilt, dass der Link nicht mehr existiert. Sorry ... offenbar löscht radioeins Beiträge nach einer bestimmten Zeit. Schade. ]



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Es gibt ein tolles neues Aktionsvideo der Piraten ... einfach anschauen und handeln. Ohne Worte ...


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Eltern bekommen ein Internet ohne Pornos und Gewaltseiten
Katholiken bekommen ein Internet ohne ketzerische Inhalte (z.B.
Protestanten)
Schüler bekommen ein Internet ohne Hausaufgabentauschseiten und
Amoklaufanleitungen
Die Musikindustrie bekommt ein Internet ohne Tauschbörsen
SCO bekommt ein Internet ohne Linux
Mercedes-Fans bekommen ein Internet ohne BMWs
Sado-Maso-Fans bekommen ein Internet ohne Blümchensex
Schäuble bekommt ein Internet ohne Terroristen
Von der Leyen bekommt ein Internet ohne Kinderporno
Das BKA bekommt ein Internet, in dem sie alle Seiten sperren können,
die sie wollen

Und alle sind glücklich...

[Quelle]
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Es gibt neues vom Piratenschiff - für alle, die Dank Mainstream-Berichterstattung (Hallo Mama) noch nichts davon mitbekommen haben. Eine der kompetentesten und erfahrensten Politiker im Bereich Bildung und neue Medien ist vom Wrack der Spd auf die Yacht der Piraten geklettert. Natürlich konzentriert man sich in der Allgemeinheit auf das laufende Verfahren gegen Tauss wegen Besitz kinderpornografischen Materials, da er dummerweise selbst Recherche betrieben hat und dafür seinen Privatpc genutzt hat. Fragt eigentlich jemand danach, woher Frau von der Leyen und Herr Zierke ihre Kinderpornos hatten, die sie in einer Versammlung vorgeführt haben und aufgrund deren ebenfalls ein Verfahren eingeleitet worden war? Kann ich nun auch zum BKA gehen und sagen: "Ey, ich hab da sone Veranstaltung, wo ich das Leid der Kinder demonstrieren will. Kannste mal paar Kinderpornos rüberschmeissen?"

Die Piraten selbst sagen in einer Pressemeldung diesbezüglich:

Wir PIRATEN sind nicht diejenigen, die sich als Schauplatz der
Auseinandersetzung um Bürgerrechte im Internet den Rücken missbrauchter
Kinder ausgesucht haben, sondern dies hat die CDU getan und die SPD ist
ihr am Nasenring gefolgt.

Wir begrüßen jeden aufrechten Demokraten im gemeinsamen Kampf für
Bürgerrechte und gegen den Überwachungsstaat. Willkommen Pirat Tauss!



Nachdem Herr Tauss' Übertritt zur Piratenpartei einfach von der Tagesschau übergangen wurde und im Audiobeitrag mit erschreckender Nüchternheit im vorletzten Satz erwähnt wurde, nehmen sich wenigstens andere etablierte Medien dieser Information an, wie die BILDzeitung, die Tauss allerdings eher (wie zu erwarten) mit negativer Kritik belastete, was diesen aber nicht im geringsten stört. So seine Antwort auf den Artikel bei bild.de:

Heute hat mich BILD einmal mehr mit freundlichen Worten bedacht.
Nachstehend mein spontaner Dank an Autor Müller- Vogg:

Lieber Herr Müller- Vogg, Kompliment: Selten hat ein Gesichtsfoto besser
zum Kommentar gepasst ;- ) Ungeachtet der Tatsache, dass ich nicht
wirklich jemand gehen sah und Thomas Oppermann nicht spontan, sondern in der Diskussion, das Wort ergriff, bedanke ich mich sehr. Seit Verbreitung des Links auf BILD.de ist die Zahl meiner Follower bei twitter auf über 1.800 angewachsen. Darf ich nach der Bundestagsdebatte für morgen höflich um Wiederholung bitten? Das ist doch das Schöne am Internet. Die Meinungsmacht Ihres Blattes bröselt und es lassen sich gegen PR- Wahlgesetze, die einen Missbrauch des Missbrauchs von Kindern bedeuten, plötzlich 134000 Störenfriede und "ausgerechnet" Tauss mobilisieren. Kein Wunder, dass Sie am Aufbau von Zensur- Infrastrukturen interessiert sind. Die schlechte Nachricht: Wir holen uns das Netz zurück ;- )

Herzliche Grüsse
Jörg Tauss
Habe dem nichts hinzuzufügen.
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Dreadlock Stylistin. 7 Katzen. 2 Hunde. 3500 qm Garten.

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