Donnerstag, 5. Februar 2009

Religion formt Wissenschaft

Die Suche nach Naturgesetzten ist nur dann sinnvoll, wenn eine zentrale Macht die Welt nach Gesetzen geschaffen hat. Viele wissenschaftliche Konzepte haben ihren Ursprung in der Religion. Beispiel "Raum" - Aristoteles war der Meinung: Gab es keine Objekte, gab es auch keinen Raum. Diese Raumvorstellung war eine Konsequent aus der religiösen Überzeugung der Antike, nach der die Götter an bestimmte Orte gebunden waren. Ganz anders die christliche Auffassung: Gott ist allgegenwärtig.

Ein weiteres Beispiel ist die Urknalltheorie, in der die Physik eine Schöpfung aus dem Nichts beschreibt. Weitere Analogie: Schwarze Löcher erinnern an unsere Vorstellungen vom Tor zur Hölle, während sich demnach die Engel in den zusammengerollten Dimensionen der Stringtheoretiker verstecken.

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