Samstag, 21. Februar 2009

Garant für ewige Liebe?

Noch gar nicht so lange ist es her, da hat unser Popsternchen Sarah Connor die Trennung von ihrem Marc verkündet. Nicht lange davor wiederum fand vor aller Leute Augen die "Traumhochzeit" statt. Offenbar scheinen Menschen immer wieder zu glauben, Geld und Prominenz auf der Hochzeit seien ein Garant für die ewige Liebe. Oder für die lange Liebe (gibt es noch ewige Liebe?).

Mit viel Geld lässt sich natürlich leicht eine wahre Traumhochzeit organisieren. So romantisch wie möglich soll es sein. Und ausgefallen. Eben etwas besonderes. Und das scheint dann offenbar ein wirksames Konzept für eine dauerhafte, glückliche Partnerschaft zu sein.

Oder das Verliebtsein. Das kann doch kein tragendes Fundament für eine Beziehung sein? Ich meine, meist überwiegt dann ja doch unser egoistisches Herz. In einer Beziehung würde ich das nicht als Liebe bezeichnen, wenn man mit einem Partner zusammen ist, weil er einem glücklich macht. Das ist keine Liebe. Liebe ist, wenn ich mit einem Partner zusammen bin, weil ich ihn glücklich mache! DAS ist die Liebe, die trägt, und die einer Beziehung Tiefe und Beständigkeit verleiht. Wir selbst sehnen uns nach dieser Art von Liebe, und doch fällt es uns so schwer sie zu geben ... manchmal ist es ein Gefühl wie in einem schlechten Traum. Man läuft und läuft, strengt sich an und möchte vorwärts kommen, bewegt sich aber nicht vom Fleck, so gerne man auch würde.

Die Liebe muss ja auch nicht immer ein reines Gefühl sein. Oft ist sie eine ganz nüchterne Entscheidung und ein Wollen. Zum Beispiel wenn es uns schwer fällt nachzugeben, weil wir lieber unsere eigenen Interessen verfolgen und es dann Spannungen gibt, wenn wir diese nicht bekommen. Aber genau daran müssen wir versuchen zu arbeiten. Denn dafür kann man sich bewusst entscheiden. Klar, das kostet Opfer. Aber es lohnt sich.

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