Mittwoch, 14. Januar 2009

Unsere Liebe zum Detail

Es gibt drei Billionen Sonnen. Das zumindest ist die aktuellste Neuigkeit über unsere Milchstraße. Da frage ich mich ... wie detailliert können wir unsere eigene Galaxie noch erforschen, wenn wir so weitermachen? Irgendwo gibt es doch eine Grenze. Warum? Weil wir darin leben.

Können wir uns wirklich durch eigene Anstrengungen selbst erklären? Ich denke nicht. Weil ich glaube, dass das, was wir beobachten, sich in dem Moment verändert, da es beobachtet wird. Daher ist diese Unsicherheit immer gegeben. Ganz egal, wie viele Details wir entdecken, während wir uns durch unsere eigenen Gehirne forschen.

Brauchen wir also jemanden, der uns darüber aufklärt? Über Dinge, die wir selbst nicht wirklich wissen können? Müssen wir vielleicht erst dieses System verlassen um die Dinge aus der Vogelperspektive zu sehen? Sicherlich kann uns jemand ausserhalb unserer Galaxie mehr Details über unsere Milchstraße nennen. Vielleicht kann uns irgendein Astronom von Andromeda genauer sagen, wie viele Arme unsere Milchstraße hat. Wer könnte uns also besser über uns selbst aufklären? Höhere Lebewesen? Gott?

Sie sagen, dass Universum wird sich langsam seiner selbst bewusst.
Ich sage, dass Universum kann sich niemals selbst kennen.
Weil es das Universum ist.

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